Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine der sehr häufigen nicht ansteckenden Hautkrankheiten. Sie tritt am häufigsten im Alter von 15 bis 30 Jahren auf und betrifft beide Geschlechter gleichermaßen. Sie kann in jedem Alter auftreten, am seltensten jedoch bei sehr kleinen Kindern und älteren Menschen.
Wir kennen zwei Verlaufsformen der Krankheit, akut und chronisch. Chronische Schuppenflechte zeigt sich häufig an Ellbogen und Knien, bei manchen Personen mit gelegentlichen akuten Schüben, bei denen sich der Zustand für eine gewisse Zeit verschlechtert. Im akuten Krankheitsverlauf sind größere Hautbereiche betroffen. Die Krankheit kann auch nur in der chronischen Form ohne akute Schübe verlaufen.
Weltweit haben mindestens 1 bis 4 % der Menschen Schuppenflechte, die Häufigkeit der Erkrankung ist in Ländern mit kaltem und feuchtem Klima höher, in Ländern mit warmem Klima geringer. 16 % der Erkrankten haben eine begleitende Allergie gegen Gliadin bzw. das Protein Gluten.
Zeichen und Symptome
Die Symptome der Schuppenflechte sind verdickte, rote und silbrig schimmernde Hautstellen, auf denen sich schuppende Hautschuppen zeigen. Die Haut wirkt gereizt, und man sieht dünne Hautschuppen, die aus abgestorbenen Hautzellen bestehen. Manchmal kann Juckreiz vorhanden sein. Fünfzehn Prozent der Schuppenflechte-Patienten haben begleitende leichte oder schwerere rheumatische Beschwerden.
Am häufigsten sind Ellbogen bzw. Knie und Bereiche betroffen, die von Kleidung oder Haaren bedeckt und vor der Sonne geschützt sind. Das sind zum Beispiel Bereiche hinter den Ohren, auf der Brust und der Kopfhaut. Auch Hautbereiche unter den Achseln und im Genitalbereich können betroffen sein.
Die Schwere der Zeichen und Symptome variiert von Person zu Person und kann mit bestimmten Veränderungen im Körper zusammenhängen. Symptome und Zeichen können sich bei Hautverletzungen (z. B. Schnitte, Verbrennungen, Kratzer), Jahreszeitenwechsel, Nierenerkrankungen, Infektionen sowie bei Einnahme bestimmter Medikamente zur Behandlung anderer Gesundheitsprobleme verschlechtern. Die Schwere der Erkrankung hängt auch vom psychischen Zustand des Betroffenen ab.
Ursachen
Die Krankheit ist autoimmunen Ursprungs, das heißt, sie ist die Folge einer fehlerhaften Erkennung der eigenen Zellen durch das Immunsystem. Sie tritt auf, wenn T-Immunzellen statt der Mikroben, vor denen sie uns schützen, die eigenen Hautzellen angreifen. Der Prozess ist mit einem gestörten Aminosäurestoffwechsel verbunden, was zu einer Störung des Wachstums und der Erneuerung der Hautschichten führt.
Bei den Erkrankten ist in dreißig Prozent der Fälle mindestens ein Familienmitglied bekannt erkrankt, die Vererbung der Krankheit ist somit recht häufig. Die chronische Form der Schuppenflechte ist oft mit tief unterdrückten Gefühlen bzw. Störungen im Ausdruck von Gefühlen verbunden.
Ernährung
Bei Schuppenflechte handelt es sich also um eine Stoffwechselerkrankung, daher ist es vor Ernährungsumstellungen ratsam, eine zweiwöchige Reinigungskur mit Gemüse- bzw. Fruchtsäften durchzuführen. Geeignet sind Karottensaft, Rote-Bete-Saft, Gurkensaft, Traubensaft. Aus Zitrusfrüchten gepresste Säfte sind nicht empfohlen. Täglich wird ein Einlauf mit warmem Wasser empfohlen, um den Darm zu reinigen. Nach der Reinigungskur mit Säften sollte zunächst eine Diät aus Nüssen, Samen und Getreide, Gemüse und Obst eingenommen werden. Vor allem ist es gut, viel Rohkost sowie viel biologisch angebautes Obst und Gemüse zu essen.
Zum Frühstück sollte frisches Obst wie Äpfel, Trauben, Birnen, Pfirsiche, Ananas gegessen werden, zusammen mit einer vollen Handvoll Nüsse oder einigen Esslöffeln roher Samen. Zum Mittagessen wird eine große Schüssel grüner Salat mit Sprossen zubereitet und gegessen. Zum Abendessen folgt gedünstetes Gemüse und Vollkorn-Tortillas. Nach einigen Tagen Diät nach diesem Prinzip können auch andere Lebensmittel in die Ernährung aufgenommen werden. Wenn möglich, sollten alle tierischen Fette aus der Ernährung vollständig ausgeschlossen werden, wenn das nicht möglich ist, sind Ziegenmilch, Joghurt und hausgemachter Quark erlaubt. Kuhmilch, Butter und Eier sind nicht empfehlenswert, ebenso sollten verarbeitete Lebensmittel, raffinierter Zucker, Süßigkeiten, Kaffee, echter Tee und Alkohol aus der Ernährung gestrichen werden. Schlechte Gewohnheiten wie Rauchen sollten aufgegeben werden. Nach vier Wochen kann die Reinigungskur mit Säften wiederholt werden.
Bei Glutenunverträglichkeit ist eine glutenfreie Diät notwendig.
WEITERE MASSNAHMEN
Wir haben erwähnt, dass sechzehn Prozent der Personen mit Schuppenflechte glutenempfindlich sind. Die Verbindung zwischen beiden Zuständen ist sehr stark, daher ist es für eine optimale Ernährungsanpassung notwendig, Tests auf Glutenunverträglichkeit durchzuführen. Die Überweisung für die Tests stellt der Hausarzt aus, die Tests werden von bestimmten tertiären Einrichtungen durchgeführt. Bei nachgewiesener Unverträglichkeit ist es zwingend erforderlich, alle glutenhaltigen Lebensmittel aus der Ernährung zu streichen.
Bei der Behandlung der Schuppenflechte hat sich die Einnahme von Lecithin sowie von viel Vitamin A und B6 als wirksam erwiesen. Lecithin sollte daher als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden, da es mit der Nahrung nicht ausreichend aufgenommen wird. Es wird auch eine hohe Zufuhr von Vitamin E und anderen Vitaminen aus der B-Komplex-Gruppe empfohlen.
Heiße Bäder mit Salzen sollen bei Hauterkrankungen, zu denen auch Schuppenflechte gehört, hervorragende Ergebnisse zeigen. Besonders wirksam sind Salze mit hohem Gehalt an Magnesiumsulfat, die dreimal wöchentlich dem Badewasser zugesetzt werden sollten. Wenn positive Effekte sichtbar werden, kann das Bad zweimal wöchentlich und schließlich nur noch einmal wöchentlich angewendet werden. Bäder mit Meersalz sind ebenfalls wirksam. Wichtig ist auch, dass Kosmetik- und Hygieneprodukte mit schädlichen Inhaltsstoffen so schnell wie möglich entsorgt werden. Auf die Haut sollte, auch wenn sie gesund ist, nur Produkte ohne Parabene, Parfüme und bestimmte Konservierungsstoffe aufgetragen werden, was besonders bei veränderter Hautbeschaffenheit zu beachten ist.
Bei vielen Erkrankten wird eine Verbesserung der Symptome an den betroffenen Hautstellen nach Sonnenexposition beobachtet. Daher wird regelmäßiges Sonnenbaden der betroffenen Hautbereiche empfohlen. Die Betroffenen sollten auch die Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil befolgen, was regelmäßige, moderate körperliche Bewegung, Bewegung an der frischen Luft und Stressvermeidung bedeutet.
LINDERUNG DER SCHUPPENFLECHTEN-SYMPTOME MIT SKIN FAIRYTALE BALMS
Zur Hautpflege empfehle ich SOSbalm und Atopic Balm (Linderung des Juckreizes). Wenn Sie ätherische Öle nicht vertragen, empfehle ich die pflegende und schützende ProtectBalm.
Neben der Diät würde ich für Schuppenflechte auch Ergänzungen wie Vitamin D empfehlen, da bei Schuppenflechte oft ein Mangel daran besteht. Omega-3-Fettsäuren und zur Körperreinigung Zeolith. Mehr über Zeolith können Sie hier lesen: http://holistic.si/2016/12/05/zeolit-in-njegova-uporaba/
Quellen
- http://www.taichi-qigong.si/clanki/hrana-ki-zdravi-hrana-ki-skoduje/luskavica-psoriaza/
▪ Dr. H. K. Bakhru. Diet cure for common ailments. 2011. Jaico publishing house.
▪ Berkoff, F., Schwarcz, J. Foods that Harm, Foods that Heal. The Best and Worst Choices to Treat Your Ailments Naturally. Readers Digest. 2013.
▪ Murray, M., Pizzorno, J., Pizzorno, L. The Encyclopedia of Healing Boooks. New York: Atria Books. 2005.
▪ Carper, Jean (1993) Food: Your Miracle Medicine. HarperCollins. Seiten 445-446
